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1.Tag: Ankunft in Oy-Mittelberg
Oy-Mittelberg liegt auf ca. 1.000 m
Höhe, 17 km südlich von Kempten in ländlicher Idylle. Der heilklimatische
Kurort ist sowohl mit der Bahn, als auch mit dem eigenen Auto gut
erreichbar. Mit dem Zug fahren Sie ca. 6,5 Stunden von Düsseldorf über
Kempten zum Bahnhof Oy, mit dem Auto von Frankfurt ca. 3,5 Stunden (Autobahn
Ulm-Füssen A7 Ausfahrt Oy). Am Abend um 19.00 Uhr begrüßt uns unser
Wanderführer an der Rezeption. Nach einer
kurzen Einweisung in den Ablauf der Wanderwoche gehen wir gemeinsam zum
Abendessen.
2.Tag:
Aufstieg zur Kemptener Hütte
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Oberstdorf. Dort geht
es weiter auf einer Mautstraße in die Spielmannsau (1.002 m). Unser Weg
führt uns durch den wilden Sperrbachtobel hinauf zur Kemptener Hütte, wo
wir übernachten.
Gehzeit: ca. 3 Stunden, Weglänge: 5,5 km
Höhenunterschied: + 850
m / - 0 m 3.Tag:
Zur Memminger Hütte
Unsere heutige Wanderung beginnen wir mit dem Anstieg zum Mädelejoch
(2.093 m), direkt an der Grenze Deutschland-Österreich gelegen. Hier
genießen wir den Blick auf die Lechtaler Alpen. Steil ist unser Weg zur
Roßgumpenalm hinab und wir wandern weiter durch das Höhenbachtal nach
Holzgau im Lechtal (1.070 m). Nach der Mittagsrast in einem Gasthof fahren
wir mit dem Bus in das wildromantische Madautal (1.400 m). Ab hier wird
unser Gepäck mit der Materialseilbahn zu unserem Nachtquartier befördert,
sofern Platz ist.
Wir steigen ohne Rucksack in ca. 2 1/2 Stunden zur Memminger Hütte (2.242
m) auf. Das Abendessen lassen wir uns schmecken bevor wir auf dem nahe gelegenen
Seekogel mit etwas Glück einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben
können. Hüttenübernachtung.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, Weglänge: 8,8 km
Höhenunterschied: + 800 m / - 870 m
4.Tag:
Über die Seescharte nach Zams im Inntal
Früh beginnen wir unseren heutigen Tag. Vorbei am Seewi See, indem sich
die umliegenden Gipfel spiegeln, erreichen wir unser erstes Ziel, die
Seescharte (2.599 m). Für den Aufstieg ist Schwindelfreiheit nötig. Über Geröll und Schroffen gelangen wir zum Sattel,
der zugleich Kreuzungspunkt von E5 und E4 alpin ist. Wir genießen den
grandiosen Gipfelrundblick über das Inntal. Der lange Abstieg über die
obere und untere Loch Alpe nach Zams erfordert viel Kraft und
Durchhaltevermögen. Unser heutiges Nachquartier ist der historische
Gasthaus Gemse, bewirtschaftet seit dem Jahr 1300. Das Abendessen lassen
wir uns nach dem langen Wandertag schmecken. Übernachtung im Gasthof.
Gehzeit: ca. 7 Stunden, Weglänge: 11 km
Höhenunterschied: + 360 m / - 1.820 m 5.Tag:
Vom Inn- über das Pitztal ins Ötztal
Die Venetbahn bringt uns auf 2.208 Meter hinauf. Auf unserer Wanderung
entlang des Grates über den Gipfel des Venet genießen wir das grandiose
Alpenpanorama rundum. Wir steigen ab zur Larcher Alm wo wir uns die
Brotzeit schmecken lassen, bevor es weiter geht. Kurz oberhalb von Wenns
im Pitztal holt uns der Bus ab und fährt uns zum Ausgangspunkt für den
Aufstieg zur
Braunschweiger Hütte (2.760 m). Unser Gepäck wird mit der Seilbahn
hinaufbefördert, sofern Platz ist. Auf dem neuen Gletscherweg führt uns
unser Weg auf die Höhe des Wasserfalls und weiter zum Mittelbergferner. Der
Aufstieg durch die Felslandschaft ist steil und anspruchsvoll.
Trittsicherhheit ist erforderlich! Die
Hütte liegt im Reich der Gletscher und des ewigen Schnees. Ein großartiges
Erlebnis sind die Abendstimmungen hier oben. Hüttenübernachtung.
Gehzeit: ca. 7 Stunden, Weglänge: 13 km
Höhenunterschied: + 1.180 m / - 1.250 m.
6.Tag:
Über den Rettenbachferner nach Zwieselstein
Von der Braunschweiger Hütte wandern wir zum höchsten Punkt des
Fernwanderwegs dem Rettenbachjoch (2.988 m). Für den Aufstieg ist
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Wir genießen die herrliche
Aussicht auf die umliegenden Ötztaler Berge. Der Abstieg führt uns über den
Rettenbachferner zur Gedenkkapelle und weiter zur Rettenbachalm. Nach
dem Überqueren der Mautstrasse haben wir die Qual der Wahl: Entweder
über den Alpenrosenweg das Blütenmeer genießen oder den einmaligen
Panoramablick von den Stubaier Bergen bis zum Timmelsjoch erleben. Die
Löble Alm lädt uns zur gemütlichen Mittagsrast ein. Der Abstieg nach Zwieselstein führt
uns durch Wald abwärts zur Straße durchs Ventertal und leitet uns auf
einer Pfadspur entlang der Ventner Ache talauswärts. Übernachtung im Gasthof
in
Zwieselstein.
Gehzeit ca. 7 Stunden, Weglänge: 10 km
Höhenunterschied: + 240 m / - 1.550 m
7.Tag:
Übers Timmelsjoch nach St. Leonhard und zur Pfandler Alm
Die heutige Wanderung bringt uns übers Timmelsjoch (2.474 m) nach
Rabenstein und damit über die Grenze von Österreich nach Südtirol.
Zunächst laufen wir ein Stück von Zwieselstein aus durch
abwechslungsreiche Landschaft hinauf in Richtung Timmelsjoch. An der
Timmelsbrücke auf der österreichischen Seite des Jochs holt uns der Bus
ab und fährt uns die letzten Höhenmeter auf den höchsten Punkt des
Passes hinauf. Hier beginnen wir den Abstieg abseits der Passtrasse
durch Geschröff und Almwiesen bis ins idyllische Bergdorf Rabenstein
(1.419 m). Der Transferbus bringt uns ins Passeiertal, wo wir uns
stärken können für den anstrengenden Aufstieg auf die Pfandler Alm.
Gehzeit ca. 7 Stunden
Höhenunterschied: + 1250 m / - 1.050 m
8.Tag:
Über die Hirzer Alm nach Meran
Der letzte Wandertag führt uns von der Pfandler Alm zunächst durch den
dichten Wald steil aufwärts. In mäßigem Auf und Ab wandern wir an
Alpenrosenfeldern vorbei bis zur Hintereggalm (1.990 m). Wir bestaunen
den einzigartigen Ausblick auf das Ortlermassiv bis zur Adamello Gruppe
und zurück bis zum Timmelsjoch. Nach unserer Mittagsrast erreichen wir
nach einer weiteren knappen Stunde Gehzeit die Seilbahnstation der
Hirzer Bergbahn. Wir gleiten hinunter nach Meran, wo der aktive Teil
der Reise zu Ende geht. Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen Merans in
einem Cafe oder beim Bummel durch Meran, bevor wir gegen 17:00h unser
Quartier beziehen. Bei Südtiroler Schmankerln und Rotwein feiern wir
unsere Tour „8 Tage-6 Täler-3 Länder.“
Gehzeit: 4-5 Stunden, Weglänge: 6,5 km
Höhenunterschied: + 700 m / - 0 m
9.Tag: Heimreise
Frühstück und anschließende Rückreise mit dem Bus nach Oy-Mittelberg.
Wer noch Zeit hat, verlängert im Allgäu, besucht das Märchenschloss
Neuschwanstein in Füssen oder erholt sich an den zahlreichen Badeseen
in der Umgebung. Bei Verlängerungsaufenthalt in Meran erfolgt die Heimreise in Eigenregie.
Wichtiger Hinweis: Es kann jederzeit zu wetterbedingten Änderungen im
Tourenverlauf kommen!
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